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             Beobachtungen am Gartenteich

                                   von Günther Jatzkowski
                                         Jägerstraße 46 
                                           05085 / 552

 

 


          Für alle nachstehenden Bilder gilt:
          durch Anklicken erhalten Sie eine Großansicht.

 

          

 

 

Mit einem Gartenteich kann man sich ein Stück Natur nach Hause holen, denn auch die kleinste Wasserfläche wird schnell zum Anziehungspunkt für viele Tier, - und Pflanzenarten, die man sonst nur selten zu Gesicht bekommt.
Man schafft so ein Zuhause für verschiedene Amphibien und Reptilienarten, schillernde Libellen, bunte Wasserkäfer und herrlich blühende Wasserpflanzen. Außerdem schafft man sich einen Platz zum Ausruhen und Genießen und lernt dabei die Natur noch kennen.

                      

                      

                                   

 

 

        

Das letzte Hemd einer Vierfleck

Libelle Libellule Quadrimaculata

 

Nach dem Schlüpfen der Libelle

bleibt diese nicht mehr benötigte

letzte Haut der Libellenlarve

verlassen am Halm zurück. Aus

einer einige Jahre im Wasser

lebenden Libellenlarve ist diese

schillernde Libelle geschlüpft.

 

 

            

    

 

 

 

Eine der ersten Libellen im

Frühjahr ist die Frühe Adonis

Pyrrhosoma nymphulasi sie gehört

zu der Familie der Schlanklibellen.

     
 

 

 

 


   

    

    Die Sumpfdotterblume Caltha

    palustris wurde zeitweise als

    Kapernersatz eingelegt (Vorsicht)

    schwach giftig, die Angaben sind

    aber widersprüchlich. Wird vom

    Weidevieh gemieden.

 

 

 

 

Nach ihrem Jungfernflug

landete die Schlammfliege

Sialis spec.aufmeiner Hand,

um sich von der Anstrengung
auszuruhen.

    

 

 

   

 

 

    Ebenfalls auf meinem Finger

    landete eine Stechmücke

    Dicranota spec. um eine

    Nahrungsquelle zu suchen.

 

Die Quelle wurde schnell

gefunden und angestochen.

Danach kräftig getankt, so
viel wie nur irgendwie hinein

ging, und dann schnell das

Weite gesucht.

     

 

 

 

 

  

 

 

 

 

    Die Zebraspinne Argiope

    bruennichi ist eine der Arten,

    deren Männchen die Paarung

    mit dem viel größeren Weibchen
    selten überleben. Die Art ist in

    den letzten Jahren Jahren aus

    dem Mittelmeerraum zu uns
    eingewandert. Als Nahrung

    bevorzugt sie Heuschrecken.

 

 

Das Wollgras Eriophorum

angustifolium wird oft als

blühend bezeichnet, obwohl

es in der Frucht steht. Die

„Wollgrasflöckchen“wurden als

Papier –und Gespinstherstellung
verwendet. Es wächst auf verschiedene
Moorstandorte.

 

 

    

 

 

    

Der Fieberklee Menyanthes trifolata

wurde früher als Heilpflanze eingesetzt,

heute spielt er noch bei der Herstellung

eines als „Magenbitter“ bekannten Likör 

eine Rolle.

         

 

 

 

 

  

 

   

    Gewöhnlicher Rückenschwimmer
    Notonecta glauca.  Die zu den

    Wasserwanzen gehörenden 

    Rückenschwimmer leben
    räuberisch und erbeuten

    verschiedene Kleintiere, die

    sie mit den Vorderbeinen
    packen und mit dem Rüssel

    aussaugen.

 

 

 

 

Der Kleine Heufalter Coenonymha

pamphilus in Nordafrika, ganz Europa

und in Asien bis nach Sibirien verbreitet.

Diese anspruchslose  Art gehört zu den

häufigsten Schmetterlingen. Die Raupe

frist verschiedene Gräser..  

    

 

 

 

 

  

    Weidenbohrer  Cossus cossus  die

    imposante Raupe kann fingerdick

    werden, sie lebt in verschiedenen

    Weichhölzern, bevorzugt werden
    Weiden und Pappeln, sie verschmäht

    aber auch nicht die Obstbäume. Der

    Falter schlüpft imJuni und flieg in der

    Nacht.

 

 

 

 

Während Herr Amsel ein erfrischendes
Bad im Teich nimmt, um sich von den
Parasiten zu befreien,

     

 

 

 

 

  

    muss Frau Amsel sich um den Nestbau
    kümmern und Nistmaterial aus dem
    Teich sammeln.

 

 

Das Wiesenschaumkraut Cardamine

pratensis einerseits auf Wiesen und

feuchten Rasen, an Wegrändern und

Ufern, andererseits in lichtenWäldern

vorkommend.

     

 

 

 

    

Der Aurorafalter Anthocharis cardamines

ist einer der ersten Frühlingsfalter. Das

Männchen hat orange Flügelhälften, das

Weibchen ist schwarz weiß. Die Raupen

leben auf Wiesenschaumkraut

    

 

 

 

   

 

 

 

    Schnecken sind für viele Gartenbesitzer

    ein Gräuel, wenn sie die frisch gepflanzten

    Blumenkahl fressen. Trotzdem sind sie für

    Singdrossel und Igel ein gefundenes Fressen.

Die braune und schwarze Wegschnecke

sind Nacktschnecken ohne Haus. Sie

ernähren sich von frischen Grünpflanzen

verschiedener Art wie z.B. Tagetes oder

Akelei  und Kapuzienerkresse.

    

 

 

 

  

 

 

 

 

    Die Weinbergschnecke Helix pomatia
    ist die größte unserer heimischen

    Schnecken, sie ist sogar für Feinschmecker

    eine leckere Delikatesse. Die

    Gartenschnecke hofft wohl mit der

    Großen schneller vorwärts zu kommen.

 

 

     

 

 

 

        

    Die Hain-Bänderschneck Cepaea

    nemoralis mit dem braunen Rand

    an der Mündung und gelben Gehäuse

    und variablen braunen Streife kommen

    in verschiedensten Farbtönen vor.
    Sie  haben keine, ein, zwei oder vier

    Streifen auf dem Gehäuse. Die

    Garten-Bänderschnecke Capaea

    hortensis hat keinen braunen
    Mündungsrand.

 

 

 

     

 

 

 

 

      

    Wasser-Schwertlilie Iris pseudacoru 
    wegen der Blattform so genannt.  
    Sumpf- und Wasserpflanze, Vermehrung
    über Samen und Speicherrhizom.
    Die Gerbstoffreichen Rhizome
    wurden zum Gerben und Schwarzfärben
    benutzt. Beim Vieh wurden nach dem
    Fressen von Blättern blutige Durchfälle
    beobachte. Verschiedene Farbvarianten
    kommen in der Natur vor und  wurden
    gezüchtet.

 

 

 

          

 

 

 

 

  

 

 

 

 

    Die Tellerschnecke Planorbis corneus 
    Als Lungenschnecken müssen sie von Zeit
    zu Zeit auftauchen, um Luft zu holen. Sie
    ernähren sich von Unterwasserpflanzen.
    Die Schnecke ist ein Bewohner stehender
    und langsam fließender Gewässer.
Die Sumpfdeckelschnecke
Viviparus contectus  atmet mit
kammförmigen Kiemen, sie ist die
einzige lebendgebärende Schnecke
unserer Tierwelt.

    

 

 

 

 

   

 

 

    Die Spitzschlammschnecke Lymnae
    stagnalis
kommt in fast allen pflanzenreichen
    Stillgewässern vor. Die Tiere können mit der
    Fußsohle nach oben auf einem Schleimband
    unter der Wasseroberfläche kriechen

 

Die Bernsteinschnecke Succinea
putris
  dienen als Zwischenwirt
für Saugwürmer, deren Endwirte
Vögel sind, in deren Darm sie
leben.

     

 

 

 

   

 

 

 

    Die Ringelnatter Natrix natrix ist

    besonders geschützt und völlig

    ungefährlich. Bei Störungen gleitet

    die Natter ins Wasser oder stellt sich

    mit weit aufgerissenem, seitlich
    gehaltenem Rachen und hängender

    Zunge tot. Auf ihrer Beuteliste

    stehen Frösche, Molche und
    Fische, die sie tauchend erbeutet.

 

Gemeine Winterschwebfliege
Episyrphus balteatus wie viele
Schwebfliegen ahmen sie Wespen
nach, sind aber harmlos. Ihre
Larven ernähren sich von
Blattläusen. Sehr häufige Art,
in Gärten und an Blumenkästen.

     

 

 

 

           Das breiblättrige Knabenkraut
    Dactylorhiza majalis Vorkommen
    Auf nährstoffreichen, kalkarmen
    Nasswiesen. Sehr gefährdet durch
    Trockenlegung  und Düngung.
 
Strauß Gilbweiderich
Lysimachia thrysiflora
Typisch für die Ufer der
Moore und ähnlicher
Standorte. Hauptbesucher
sind standortsgemäße
Schwebfliegen.

         

 

 

  

 

 

    Gemeine Feuerwanze Pyrrhocoris
    Apterus
in Europa weit verbreit.
    Gesellige Tiere, leben oft in großer Zahl
    an Linden und anderen warmen Plätzen.

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