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Gut vorbereitet in Krisen und Katastrophen
Außergewöhnliche Lagen wie längere Stromausfälle, Unwetter, Hitzeperioden, Starkregen oder Flächenbrände können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Wer vorbereitet ist, kann sich selbst, die eigene Familie und auch Menschen im Umfeld besser schützen.
Auf dieser Seite finden Sie kompakte Hinweise zur Vorsorge. Ausführliche Informationen, Checklisten und Materialien stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Verfügung.
© Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Das Wichtigste auf einen Blick
- Informieren Sie sich über offizielle Kanäle und Warn-Apps.
- Halten Sie Wasser, haltbare Lebensmittel und wichtige Medikamente bereit.
- Bewahren Sie wichtige Dokumente griffbereit auf.
- Denken Sie an Taschenlampe, Batterien, Powerbank und ein Radio.
- Beachten Sie Warnungen vor Hitze, Unwetter, Starkregen und Waldbrandgefahr.
- Sprechen Sie mit Familie, Nachbarschaft und Menschen, die Unterstützung benötigen.
- Geben Sie keine ungeprüften Informationen weiter.
Warnung und verlässliche Informationen
In einer Krisensituation zählt verlässliche Information. Achten Sie auf Warnmeldungen, nutzen Sie Warn-Apps und informieren Sie sich über offizielle Kanäle.
Hilfreich sind insbesondere Warn-Apps, Cell Broadcast, Radio sowie Informationen von Stadt, Region Hannover, Land Niedersachsen, Feuerwehr, Polizei und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Bitte geben Sie keine ungeprüften Informationen weiter.
Vorräte für den Notfall
Ein kleiner Vorrat gibt Sicherheit. Sinnvoll sind Wasser, haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel und persönliche Medikamente.
Denken Sie auch an besondere Bedarfe von Kindern, älteren Menschen, chronisch Erkrankten und Haustieren. Vorräte sollten regelmäßig geprüft und verbraucht beziehungsweise ersetzt werden.
Stromausfall
Bei einem Stromausfall können Licht, Heizung, Kommunikation, Kühlung, Zahlungssysteme und teilweise auch die Wasserversorgung betroffen sein.
Hilfreich sind Taschenlampe, Batterien, Powerbank und ein batteriebetriebenes oder kurbelbetriebenes Radio. Kühlschränke und Gefriergeräte sollten möglichst geschlossen bleiben. Prüfen Sie außerdem, ob Menschen in Ihrer Umgebung Unterstützung benötigen.
Wichtige Dokumente und Notfallkontakte
Wichtige Unterlagen sollten im Notfall schnell erreichbar sein. Dazu gehören Ausweise, Versicherungsunterlagen, Vollmachten, Medikamentenpläne und wichtige Telefonnummern.
Sinnvoll ist eine Notfallmappe in Papierform. Ergänzend können Kopien wichtiger Dokumente digital gesichert werden.
Hitze
Hitze kann die Gesundheit stark belasten. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Erkrankte, Schwangere sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben.
Wichtig sind ausreichend Flüssigkeit, kühle Aufenthaltsorte, leichte Kleidung und die Vermeidung körperlicher Belastung während der heißesten Tageszeiten.
Für ausführliche Hinweise verweist die Seite auf die bestehende Hitzeschutzseite der Stadt Burgdorf.
Flächenbrände und Trockenheit
Heiße und trockene Phasen erhöhen auch im Stadtgebiet von Burgdorf und in den umliegenden Ortsteilen das Risiko für Wald-, Moor- und Flächenbrände.
Besondere Vorsicht gilt an Waldrändern, auf Feldern, Wiesen, Böschungen und in Naherholungsgebieten. Schon ein Funke, eine achtlos weggeworfene Zigarette oder eine heiße Fahrzeugoberfläche können einen Brand auslösen.
Bitte beachten Sie:
- Im Wald und in der freien Landschaft gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein gesetzliches Rauchverbot.
- Offenes Feuer und Grillen sind in Wald und freier Landschaft verboten.
- Fahrzeuge sollten nicht auf trockenem Gras oder Stoppelfeldern abgestellt werden.
- Feld- und Waldwege sowie Schrankenanlagen müssen für Einsatzfahrzeuge freigehalten werden.
- Bei Rauch, Brandgeruch oder Feuer ist sofort der Notruf 112 zu wählen.
Starkregen und Unwetter
Auf längere Trockenphasen können im Sommer plötzliche und heftige Starkregenereignisse folgen. Trockene oder brandgeschädigte Böden können große Wassermengen oft nicht schnell genug aufnehmen. Das Wasser fließt dann oberflächlich ab und kann tiefer gelegene Bereiche wie Keller, Garagenzufahrten oder Straßen schneller überfluten.
Bei Unwetter gilt:
- Warnmeldungen beachten.
- Lose Gegenstände sichern.
- Keller und tiefliegende Räume bei eindringendem Wasser meiden.
- Bei Gewitter nicht unter Bäumen aufhalten.
- Bei akuter Gefahr den Notruf 112 wählen.
Zur Eigenvorsorge kann die Starkregenhinweiskarte der Region Hannover genutzt werden.
Digitale Helfer und weiterführende Informationen
Für die persönliche Vorsorge und aktuelle Gefahreneinschätzungen stehen verschiedene Informationsangebote zur Verfügung:
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Ratgeber und Checklisten zur Notfallvorsorge
- Notfall-Monitor Niedersachsen: aktuelle Hinweise und Verhaltensempfehlungen, unter anderem bei Waldbrandgefahr
- Starkregenhinweiskarte der Region Hannover: Hinweise zu möglichen Überflutungsszenarien
- Hitzeschutzseite der Stadt Burgdorf: lokale Informationen und Hinweise zum Umgang mit Hitze









